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Sextourismus

In vielen Ländern müssen Frauen und Männer aus Armut in der Prostitution arbeiten oder Familien prostituieren ihre Kinder. Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein Verbrechen und wird hart bestraft – in Deutschland und anderswo!

Karikatur
  • Prostitution gibt es nicht erst seit Beginn des Tourismus. Je nach Land, Religion und Kulturgeschichte mehr oder weniger stark ausgeprägt, existiert sie seit jeher in fast allen Kulturkreisen. Tourismus verstärkt Prostitution, wie die Beispiele Thailand, Sri Lanka, Brasilien, Dominikanische Republik, Kenia oder touristische Zentren an der Schwarzmeerküste zeigen. Auch der internationale Geschäftsreisetourismus erzeugt eine verstärkte Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen im Ausland.
     
  • Sextouristen nutzen das Elend im Gastland aus, auch wenn sie es selbst nicht so sehen.
     
  • Die Sextourismus-Industrie braucht ständig „Nachschub“, d. h. neue Frauen, Mädchen und Jungen. Dies geschieht häufig durch Menschenhandel. Leider kann es auch vorkommen, dass verarmte Eltern ihre Kinder an Bordelle bzw. MenschenhändlerInnen verkaufen.
     
  • Wer im Ausland Kinder oder Jugendliche für sexuelle Dienstleistungen bezahlt (mit Geld oder anderen Gegenleistungen), begeht eine Straftat und kann im Heimatland zu hohen Haftstrafen verurteilt werden, unabhängig von den Gesetzen des Landes, in dem die Tat begangen wurde.
     
  • Kinder brauchen Schutz, überall auf der Welt! Bitte bedenken Sie, was Sie empfinden würden, wenn Ihre eigenen Kinder von reichen Touristen zu sexuellen Handlungen genötigt werden würden.
     
  • Reisen Sie verantwortungsvoll! Informieren Sie sich darüber, ob sich Ihr Reiseveranstalter aktiv für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung einsetzt.

    Nähere Informationen:
    www.ecpat.de
    www.ecpat.at 
    www.kinderschutz.ch

    Werden Sie aktiv, wenn Sie Kinderprostitution bzw. sexuelle Anbahnung von Touristen mit Kindern beobachten!
     
  • Sollten Sie zweideutige Angebote erhalten oder etwas Verdächtiges beobachten, informieren Sie in jedem Fall die Reiseleitung und die Hotelleitung und meiden Sie Bars und ähnliche Örtlichkeiten, in denen sich Sextouristen mit Kindern amüsieren.

Kinderschutz - Zeigen Sie Zivilcourage

Auf der Europäischen Plattform gegen Kindersextourismus können Sie Verdachtsfälle und Beobachtungen in Bezug auf sexuelle Ausbeutung von Kindern melden: www.reportchildsextourism.eu 

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern gibt es eigene polizeiliche Meldestellen für Kindersextourismus bzw. sexuelle Gewalt an Kindern. Sollten Sie verdächtige Handlungen oder Angebote an Kinder von einem Staatsbürger Ihres Landes beobachten oder im Zuge Ihrer Urlaubsbuchung auf verdächtige Webseiten stoßen, melden Sie dies bitte an die jeweilige Meldestelle Ihres Landes:

 

 

 

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